Propecia - das Original mit Finasterid zur Behandlung von androgenetischem Haarausfall bei Männern
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Propecia ist der Markenname, unter dem der Wirkstoff Finasterid (1 mg) ursprünglich zur Behandlung von androgenetischem Haarausfall bei Männern zugelassen wurde. Nach Ablauf des Patentschutzes sind zusätzlich sogenannte Generika auf den Markt gekommen: Präparate mit demselben Wirkstoff, derselben Wirkstärke (1 mg) und vergleichbarer Qualität, häufig zu einem anderen Preis.
Für Wirkweise, Anwendung, Zulassungskriterien, Kontraindikationen, wichtige Warnhinweise (unter anderem zu Stimmungsveränderungen) und mögliche Nebenwirkungen gilt bei Original und Generikum grundsätzlich dasselbe – diese sind ausführlich auf unserer Wirkstoffseite zu Finasterid beschrieben.
Finasterid ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel aus der Gruppe der 5α-Reduktase-Hemmer zur Behandlung von androgenetischem (erblich bedingtem) Haarausfall bei Männern im frühen Stadium. Es ist ausschließlich für Männer im Alter von 18 bis 41 Jahren zugelassen. Für Geheimratsecken allein oder fortgeschrittenen Haarausfall ist keine Wirksamkeit nachgewiesen.
Finasterid 1 mg ist sowohl unter dem Originalpräparat Propecia als auch als Generikum erhältlich; beide enthalten denselben Wirkstoff in derselben Wirkstärke.
Finasterid hemmt das Enzym 5α-Reduktase Typ II, das Testosteron in Dihydrotestosteron (DHT) umwandelt. DHT trägt bei erblich bedingtem Haarausfall zur Miniaturisierung der Haarfollikel bei. Durch die Senkung des DHT-Spiegels in der Kopfhaut kann der Haarausfall verlangsamt und bei einem Teil der Anwender teilweise rückgängig gemacht werden.
Stimmungsveränderungen und suizidale Gedanken
Bei der Anwendung von Finasterid wurden Stimmungsveränderungen, depressive Verstimmungen, Depressionen und in seltenen Fällen suizidale Gedanken berichtet. Die überwiegende Mehrheit der bislang gemeldeten Fälle betraf Männer, die Finasterid gegen Haarausfall (nicht gegen Prostatabeschwerden) einnahmen. Jeder Packung liegt daher seit 2025 eine Patientenkarte mit Informationen zu diesem Risiko bei. Sprechen Sie vor Beginn der Behandlung mit Ihrem Arzt über dieses Risiko, insbesondere wenn bei Ihnen bereits depressive Episoden aufgetreten sind. Brechen Sie die Einnahme ab und suchen Sie umgehend ärztlichen Rat, wenn bei Ihnen Stimmungsveränderungen, depressive Symptome oder Gedanken an Selbstverletzung auftreten.
Häufig (1 bis 10 von 100 Behandelten)
Verminderte Libido, Erektionsstörungen, Ejakulationsstörungen (z. B. vermindertes Ejakulatvolumen).
Häufigkeit nicht bekannt (auf Basis der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
Vergrößerung oder Empfindlichkeit der männlichen Brust, Hodenschmerzen, Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht, in Einzelfällen Angioödem), Herzklopfen (Palpitationen), Stimmungsveränderungen einschließlich Depression und suizidalen Gedanken (siehe Sicherheitshinweis oben), Einzelfälle von Brustkrebs bei Männern.
In Einzelfällen wurde über ein Anhalten der sexuellen Nebenwirkungen auch nach Absetzen der Behandlung berichtet. Sprechen Sie auch in diesem Fall mit Ihrem Arzt.
Es liegen zudem vereinzelte Berichte über eingeschränkte Fruchtbarkeit und/oder verminderte Samenqualität bei Männern vor, die sich nach Absetzen der Behandlung in einigen Fällen wieder normalisiert haben.
Hinweis für Vorsorgeuntersuchungen: Falls bei Ihnen ein PSA-Test durchgeführt wird (z. B. im Rahmen der Prostatavorsorge), informieren Sie den untersuchenden Arzt über die Einnahme von Finasterid, da der PSA-Wert dadurch beeinflusst werden kann.
Die vollständige Liste möglicher Nebenwirkungen und Wechselwirkungen entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage bzw. besprechen Sie diese mit Ihrem Arzt oder Apotheker
Wie schnell wirkt Finasterid und wann sehe ich Ergebnisse?
Erste Anzeichen einer Stabilisierung des Haarausfalls sind in der Regel erst nach 3 bis 6 Monaten regelmäßiger, täglicher Einnahme zu erwarten. Ergebnisse sind individuell unterschiedlich.
Muss ich Finasterid dauerhaft einnehmen, um die Wirkung zu behalten?
Ja. Die Wirkung hält nur bei fortgesetzter Einnahme an. Nach Absetzen bilden sich die positiven Effekte innerhalb von etwa 6 Monaten zurück, nach 9 bis 12 Monaten ist meist wieder der Ausgangszustand erreicht.
Ist Finasterid für Frauen oder zur Anwendung bei Geheimratsecken geeignet?
Nein. Finasterid ist ausschließlich für Männer mit frühen Stadien der androgenetischen Alopezie zugelassen. Für reine Geheimratsecken oder fortgeschrittenen Haarausfall ist keine Wirksamkeit nachgewiesen. Frauen dürfen Finasterid nicht anwenden.
Was mache ich, wenn ich während der Einnahme Stimmungsveränderungen bemerke?
Brechen Sie die Einnahme ab und suchen Sie umgehend ärztlichen Rat, wenn bei Ihnen Stimmungsveränderungen, depressive Symptome oder Gedanken an Selbstverletzung auftreten. Diese Symptome wurden in seltenen Fällen im Zusammenhang mit Finasterid berichtet (siehe Sicherheitshinweis oben).
Rezeptpflichtige Medikamente wie Finasterid werden bei Dr. Meds erst nach Prüfung Ihres medizinischen Fragebogens durch einen registrierten Arzt freigegeben. Der Arzt beurteilt anhand Ihrer Angaben — unter anderem Vorerkrankungen, psychische Vorgeschichte und Begleitmedikation —, ob eine Behandlung mit Finasterid für Sie geeignet ist. Hält er zusätzliche Informationen oder ein persönliches Gespräch für erforderlich, wird er Sie vor Ausstellung eines Rezepts kontaktieren.
Propecia - das Original mit Finasterid zur Behandlung von androgenetischem Haarausfall bei Männern
